Es gibt viele Bücher über die Liebe. Und nur wenige Bücher über den Tod. Für Lotte Ingrisch gibt es keinen prinzipiellen Unterschied zwischen Liebe und Tod, es sind zwei komplementäre Zustände, die unsere persönliche Frequenz so weit erhöhen, dass das Individuum sich selbst zu überschreiten vermag. Man sollte sich darüber freuen, statt in Trauer zu versinken. Der Tod ist heiter und zärtlich. Er erlöst uns von der alten und verwandelt uns in eine neue Gestalt. Der Leser erfährt, was vom Sterben zu wissen nottut. Seine Angst und sein Schmerz werden besänftigt. In Wahrheit gibt es keinen Unterschied zwischen Leben und Tod. Beides sind wechselnde Zustände unseres Bewusstseins.