Schamaninnen werden verehrt und gefürchtet als letzte Instanz vor den Ahnen. Ihre Zeremonien beschwören die mystische Einheit von Menschen und Natur. Die Ethnologin Verena von Funcke durfte an den geheimen Ritualen der Töchter der Traumzeit teilhaben. Sie wurde als „Eule“ initiiert, als Vermittlerin zwischen den Welten, was nur sehr wenigen Weißen ermöglicht wird. Sie beschreibt eindringlich die tiefe Spiritualität, schildert dabei humorvoll auch ihre eigenen Erfahrungen und bezieht politisch Stellung zur Lage der Aborigines heute.