Sanddorn, Samen

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Die Zitrone des Nordens – Vitaminspender des Nordens

Die Vitamin-C-Bombe Sanddorn gilt als die Zitrone des Nordens und gewinnt den Vergleich sogar mit dem mehr als zehnfachen Gehalt an Vitamin C. Mit seinen dornenbewehrten rotbraunen Ästen, seinen schmalen, silbrigen Blättern und seinen leuchtend orangenen Früchten ist er zudem eine attraktive sommergrüne Zierpflanze in jedem Garten. Er kann eine Wuchshöhe von mehreren Metern erreichen, wächst aber langsam und ist durch Rückschnitt auch gut zu begrenzen. Mit seinen langen Wurzeln kann er auch an trockenen, sandigen Standorten Fuss fassen, an denen kaum andere Pflanzen gedeihen. Nach der Blüte im April reifen zwischen August und Dezember die orangefarbenen saftigen Beeren, die traubig direkt an den Zweigen wachsen. Die Früchte stehen gewöhnlich den ganzen Winter über am Strauch und stellen für Vögel daher in der kalten Jahreszeit eine wertvolle Nahrungsquelle dar. Als Sanddornhecke angelegt entwickelt er dichtes Astwerk und dient Vögeln als Nistgehölz und Unterschlupf. Die sauren Beeren werden selten roh verzehrt, können aber schonend mit Schale gepresst und verarbeitet werden. Da viele Vitamine fettlöslich sind, liefert Sanddorn das Fett gleich mit und ermöglicht es so dem Körper, die Nährstoffe direkt zu verarbeiten.

Anzucht: Im Haus ist die Anzucht aus Samen das ganze Jahr über möglich. Um die Keimfähigkeit der Samen zu erhöhen, sollten sie sie zunächst für sechs Wochen in den normalen Kühlschrankbereich legen (stratifizieren) und anschließend über Nacht in raumwarmem Wasser vorquellen lassen. Streuen Sie die Samen dann auf feuchtes Anzuchtsubstrat und bedecken Sie sie nur ganz wenig mit dem Substrat. Decken Sie das Anzuchtgefäß mit Klarsichtfolie ab, die Sie mit Löchern versehen. So ist die Erde vor Austrocknung geschützt. Alle zwei bis drei Tage sollten Sie die Folie für 2 Stunden entfernen. Das beugt einer Schimmelbildung auf der Anzuchterde vor. Stellen Sie das Anzuchtgefäß an einen hellen und warmen Ort mit 20° bis 25° Celsius und halten Sie die Anzuchterde feucht, aber nicht nass. Nach zwei bis drei Wochen erscheinen dann die ersten Sämlinge.

Standort: Der Sanddorn liebt sonnige Standorte, die durchaus auch zugig sein dürfen.

Pflege: An den Boden stellt der Sanddorn keine besonderen Ansprüche. Im Garten sollte man allerdings beachten, dass er durch sein weitstreichendes Wurzelsystem dazu tendiert, Nachbarpflanzen zu verdrängen. Es ist daher durchaus sinnvoll, bei der Auspflanzung eine Rhizomsperre einzusetzen.

Im Winter: Jungpflanzen sollten den ersten Winter noch drinnen und hell bei einer Temperatur um 10° Celsius überwintern. Nach der Auspflanzung im kommenden Frühjahr ist kein Winterschutz mehr erforderlich.

Samen: ca. 40 (Samenfestes Saatgut) / Botanischer Name: Hippophae rhamnoides